Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Ein Theater für Jung und Alt nach dem gleichnamigen Film
Vom 12. November bis 17. Dezember 2016 im Areal Neuland RUAG Altdorf

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Die Spielergemeinschaft

Spielort

Areal Neuland RUAG, 6460 Altdorf

Drei Haselnüsse für Aschenbrödel

Tausende von Kindern und Jugendlichen verfolgen seit über 40 Jahren um die Weihnachtszeit herum den rührenden Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Die Geschichte der herrschsüchtigen und ungerechten Stiefmutter, das erniedrigende Schicksal von Aschenbrödel auf dem Gutshof, die wundermächtigen drei Haselnüsse und die glückliche Hochzeit Aschenbrödels mit dem Prinzen führen zu den tiefsten Quellen der menschlichen Sehnsucht: Die Liebe allein befreit den Menschen aus dem Gefängnis von Gier und Hass.

Es ist eine faszinierende Herausforderung, den Film in ein Theater- und Musikstück umzuschreiben. Zwar spricht man in diesem Stück in “klassischem Ürnertytsch“ und schafft damit Vertrautheit. Die Thematik ist jedoch unabhängig von Ort und Zeit, weshalb man Märchen nicht oder eben nur sehr sparsam in die aktuelle Urnerlandschaft übertragen kann. “Ingoldau  ist Welt. Seine Bewohner ist Menschheit“ schreibt Meinrad Inglin in seinem Roman Welt in Ingoldau. “Märchen sind Welt und seine Bewohner sind Menschheit“ könnte man daher in Anlehnung an Inglin sagen.

Das Stück nach den Vorlagen des DDR/CSSR-Films unter der Regie von Vaclav Vorlicek aus dem Jahre 1973 ist daher nicht nur eine Weihnachtsbescherung für Kinder, sondern auch für Erwachsene: Der Theologe und Psychotherapeut Eugen Drewemann definiert Märchen als Wegweiser für die Seele. Es ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die Märchengeschichte sprachlich so zu gestalten, dass sie, wenn auch eng angelehnt an den Film, uns anregt, mittels des Märchens einen Platz in der Welt zu finden.

Dr. Josef Arnold-Luzzani

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